Unwetter sorgen für Überflutete Keller - So schützen Sie Ihr Haus vor Fluten durch Starkregen

 

+++ Regenwasserbewirtschaftung - Sammlung - Reinigung - Versickerung - Regenwasser - Grundwasser - Rückhalt von Regenwasser - Einleitung in ein oberirdisches Gewässer - Nutzung von Regenwasser - Bewässerungszwecke - Aufgaben der Regenwasserbewirtschaftung - Maßnahmen zur Bewirtschaftung von Regenwasser - Planung von Flächenversiegelungen - Gebäudeneubau - Straßenbau +++

 

- Wenn Wasserfluten bei starken Regenfällen nicht gleich ablaufen können.

- Wenn Regenwasser den Keller flutet oder sich durch Abflüsse drückt

- Vorsorge-Tipps vom Experten für Hauseigentümer

-Unwetter mit Starkregen immer wieder große Schäden anrichten.

 

Eigentümer von Immobilien sind selbst verantwortlich, sich um das Thema Fluten durch Starkregen zu kümmern, betonen die Verbraucherzentralen. Die Kommunen haften nicht für Wasserschäden, die durch starke Regenfluten entstehen.

 

 

Viele Menschen fragen sich: Kann ich mein Haus davor schützen?

 

Die knappe Antwort lautet: Vorsorglich sollten wichtige Gegenstände vor den möglichen Fluten gesichert werden - und durch bauliche Veränderungen lässt sich das Risiko auch langfristig reduzieren. Auf keinen Fall sollten Hausbesitzer diese Gefahr unterschätzen, Sintflutartige Wassermengen können auch dort entstehen, wo keine Senken im Gelände sind und keine Gewässer verlaufen. Oft fühlen Hauseigentümer sich in diesem Fall zu sicher und sind dann völlig überrascht von den Wassermassen, beschreiben die Kommunalen Netzwerke für Abwasser.

 

 

Gesetzlicher Beratungsauftrag der Abwasserbetriebe

 

Kommunen besitzen oftmals Informationen, in welchem Stadtgebiet erhöhte Gefahren durch Sturzfluten und Starkregen entstehen könnten. Die meisten größeren und auch kleineren Städte haben „Gefahrenkarten für Starkregen“ bereits im Internet veröffentlicht, Suchmaschinen helfen ihnen hier schnell weiter. Andere Anbieter bieten auf Anfrage auch Auszüge aus diesen Karten an.

Abwasserbetriebe sollten ebenfalls durch ihren gesetzlichen Beratungsauftrag weiterhelfen können. Auch Verbraucherzentralen bieten – teils kostenlos – Beratung zu diesem Thema an. Außerdem sollte man sich bei den Versicherungen informieren. Man sollte klären, wie gut man abgesichert ist.

 

 

Guter Gebäudeschutz besteht grob gesagt aus zwei Teilen:

 

Es muss verhindert werden,

 

1. dass das Wasser direkt von außen eindringen kann

 

2. oder indirekt über die Kanalisation in das Gebäude gelangen kann.

 

 

 

Mulden für das Flutwasser schaffen

 

Beim Schutz vor Oberflächenwasser sollten Hausbesitzer zunächst prüfen, wie Wasser von außen auf das Grundstück gelangen könnte. Abgehalten werden kann es dann etwa durch Einfassungen, Wälle oder Schwellen, heißt es beim Netzwerk Abwasser.

 

Wichtigster Tipp: Das Gefälle von Oberflächen sollte von Gebäuden und sonstigen Anlagen wegführen. Wo es möglich ist, sollten auf dem Gelände Mulden geschaffen werden, in die das Flutwasser ablaufen kann. Achtung: Schutzmaßnahmen dürfen nicht dazu führen, dass Regenwasser vom eigenen Grund und Boden zum Nachbarn abfließt.

 

Hierzu bieten sich die Produkte DRAINPANEL - DRENING - DRENING REFLUE - NEU ELEVETOR TANK oder GEOCELL an.

 

Hauseingänge und die Oberkanten von Lichtschächten sollten nach Möglichkeit erhöht sein.

 

Auch wasserdichte Kellerfensterklappen sind ratsam. Auf wasserundurchlässige Flächenbefestigungen – also Pflaster mit dicht verschlossenen Fugen – sollte verzichtet werden.

 

 

Wasserschutz durch Rückstauklappen

 

Starkregen flutet aber auch die überforderte Kanalisation zeitweise komplett – und das Wasser drückt sich dann von unten durch die Abflussrohre nach oben ins Gebäude. Rückstauklappen können das verhindern. Teils lassen sich solche Klappen direkt in die Hausinstallationen einbauen oder auch nachrüsten, zum Beispiel für Kellerwaschbecken im Siphon.

 

Hauseigentümer sollten auch im täglichen Handeln die Gefahr durch Starkregen bedenken. Sollte trotz der Schutzmaßnahmen dennoch Starkregen den Keller oder die Wohnung unterhalb des Straßenniveaus fluten, sollten Gegenstände nicht direkt auf dem Boden, sondern auf Regalen liegen – insbesondere keine wertvollen. Auch Elektrogeräte sollten auf einem höheren Podest aufgestellt sein.

 

Gegen Auftrieb sollten Heizöltanks gesichert sein, an Anschlüssen und Öffnungen darf kein Wasser eintreten können, auch vor austretendem Heizöl wird eindringlich gewarnt, das in das Mauerwerk eindringen kann. Die Folge seien aufwendige Sanierungsmaßnahmen – und schlimmstenfalls der Abriss des Gebäudes.

 

 

 

Unwetter

 

Extreme Wetterereignisse werden als Unwetter oder auch Wetteranomalien bezeichnet, mit schweren und zum Teil lebensbedrohenden Eigenschaften. Unwetter werden extreme Wetterereignisse bezeichnet, die teils verheerende Auswirkungen auf die Bevölkerung haben, die von hohen Sachschäden oder bis zur Lebensgefahr oder sogar bis zum Tod reichen können.

 

Laut Wetterdiensten werden unter anderem Gewitter, Stürme, Orkane, Schneeverwehungen, Schneefall, Starkregen und Glatteis als Unwetter bezeichnet, wenn diese in ihren Auswirkungen gewisse Schwellen überschreiten. Auch extrem hohe Temperaturen, lange Dürreperioden oder Lawinengefahr werden von meteorologischen Diensten für Unwetterwarnungen herangezogen. Unwetter können entweder harmlos verlaufen und keine größeren Schäden mit sich bringen oder auch schwere Folgen wie überflutete Keller, übergetretene Bäche und Flüsse oder Busch- oder Häuserbrände haben.

 

Während eines Gewitters entstehen aufgrund einer elektrostatischen Aufladung der Regentropfen oder der Wassertropfen, die die Wolken bilden, häufig Blitze, die vom Donner begleitet werden. Da bei eine Blitzentladung elektrische Ströme entstehen, können diese bei einem Auftreffen auf die Erde sowohl für Lebewesen als auch deren Umgebung eine Gefahr bedeuten. Allerdings schlagen nur 10% aller Blitze tatsächlich auf den Boden ein. Etwa 1.000 Menschen weltweit sterben an Blitzschlägen.

 

In Deutschland treten Gewitter hauptsächlich in den Sommermonaten auf, wenn kalte und warme Luftfronten aufeinandertreffen. Mit Blitzen und Donnergroll werden Gewitter auch meistens von starken wolkenbruchartigen Regen- oder Hagelschauern sowie heftigen Winden begleitet. Forschungen zufolge scheint der Klimawandel einen Einfluss auf die Entstehungen von Gewittern zu haben: Im langjährigen Durchschnitt hat sich zwar nicht die Häufigkeit erhöht, aber die Gewitter sind jetzt heftiger geworden.

 

Auch Stürme und Orkane mit Hagel, Starkregen und heftigem Wind haben Deutschland schon häufiger heimgesucht. Neben großen Schäden in Milliardenhöhe gab es bei verheerenden Unwettern wie etwa dem Orkan Kyrill auch Tote und Verletzte.

 

 

Hochwasser

 

Hochwasser herrscht, wenn der Wasserstand deutlich über dem Pegelstand des Mittelwassers liegt beziehungsweise das Normalmaß übersteigt, dann herrscht Hochwasser.

 

Mit Hochwasser werden Wasserstände von Flüssen und Bächen bezeichnet, die über eine längere Zeit lang deutlich über dem Mittelwasser des Gewässers liegen. Hochwasser ist Bestandteil eines natürlichen Wasserkreislaufes und entsteht meistens durch heftige Niederschläge.

 

Gewässer, die den Gezeiten stark unterliegen – zum Beispiel Meere – wird der höchste periodische Wasserstand nach Eintreten der Flut als Hochwasser bezeichnet. Die Gezeiten, also Ebbe und Flut, werden verursacht durch Sonne, Mond und Erde. Bei bestimmten Konstellationen der Planeten kommt es zu stärkeren Gezeiten mit deutlich höheren Wasserständen. Diese Wasserstände werden als Springflut oder Springtide bezeichnet.

 

Sturmhochwasser bezeichnet man, wenn der höhere Wasserstand auf starken Wind oder Sturm zurückgeht. Besonders heftige Hochwasser werden als Tsunami bezeichnet. Die Staaten, die an der Nordsee und Ostsee liegen, schützen sich mit Deichen vor den Spring- und Sturmfluten der Meere, Flüsse und Wildbäche können regelmäßig Hochwassern führen, beispielsweise durch die Schneeschmelze oder nach längeren oder starken Regenfällen.


Das angelaufernde Wasser tritt dann über die Ufer und überflutet tiefer gelegenen Bereiche in der Nähe der Gewässer. Diese natürlichen Überschwemmungsgebiete nennt man Auen. Sie sollten das Hochwasser aufnehmen und mildern damit flussabwärts den Anstieg des Wasserpegels. Über die Wasserpegel bei Hochwassergefahr informieren die jeweils zuständigen Hochwassermeldedienste der Bundesländer.

 

Zu Schäden bei Hochwasser kommt es vor allem wegen der Nutzung der natürlichen Überschwemmungsgebiete als Wohngebiete und Straßen. Diese Schäden entstehen weniger durch das Hochwasser als vielmehr durch Muren. Eine Mure besteht aus einem Sortiment aus Wasser und festen Stoffen wie Holz, Schutt und Steine, die das Hochwasser mit sich bringt. Etwa die Hälfte aller Schäden durch Naturgefahren geht auf Überschwemmungen und Hochwasser zurück.

 

 

Hydraulische Invarianz: die Notwendigkeit, Regenwasser zu verteilen

 

Der kontinuierliche Prozess der wirtschaftlichen Entwicklung und Industrialisierung der Gesellschaft führt zu einer immer häufigeren Abdichtung des Bodens. Eine der Hauptauswirkungen dieses Phänomens ist der starke Druck auf die Wasservorkommen, der zu Veränderungen im Umweltzustand der Wasserspeicherbecken führt und sich auf die Ökosysteme und ihre Dienstleistungen auswirkt.

 

Die Regionen verabschieden und formulieren eine Reihe von lokalen Gesetzen zur Aufrechterhaltung der hydraulischen Invarianz, die aus einem Grundsatz bestehen, wonach die Umwandlung eines Gebiets erfolgen muss, ohne den Hochwasserabfluss des Wasserkörpers oder des Entwässerungsnetzes, das die aus dem Gebiet selbst stammenden Abflüsse aufnimmt, zu erhöhen.

 

Hydraulische Invarianz ist keine Maßnahme zur Wiederherstellung und Sicherung von hydraulisch gefährdeten Bereichen, sondern ein elementares Kriterium der nachhaltigen Entwicklung, das die Planung von Transformationen so ermöglicht, dass bestehende Situationen nicht verschärft werden.

 

Für jede industrielle Erweiterung oder Unterteilung eines Gebietes ist es daher notwendig, eine hydraulische Verträglichkeitsstudie durchzuführen, um nachzuweisen, dass sich die bestehende hydrogeologische Gefährdung durch die neuen Umwandlungsprognosen durch die Einbeziehung von Becken für die Regenwasserentsorgung nicht

verschlechtert.

Geoplast bietet eine Reihe von Produkten zur Dispergierung/Laminierung von Regenwasser an, die nach Möglichkeit den Transport von Kanalisationen vermeiden.Insbesondere die Elemente Drening und Drainpanel sind Module aus Kunststoff mit hoher mechanischer Beständigkeit, die es ermöglichen, Regenwasser in den Boden zu verteilen, wodurch eine Überflutung der Oberflächen verhindert wird und zur Wiederauffüllung von Grundwasserleitern oder zur Wiederverwendung des gesammelten Wassers zum Schutz und zur Schonung der Wasserressourcen beiträgt.

 

Bei weniger durchlässigen Böden ist es ratsam, ein Flutkaschiersystem einzusetzen: der Einsatz des Neu Elevetor Tank kann eine hervorragende Lösung für die Installation von Sicherheitsbehältern mit variabler Höhe und hoher Stabilität sein. Dadurch werden Überschwemmungen in neuen bebauten Gebieten vermieden und die örtlichen Vorschriften für die Einleitung in die Kanalisation eingehalten.

 

 

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DRENING Versickerungsanlage und Drainagesysteme für Regenwassers

 

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NEU ELEVETOR TANK Das System für Wasserspeicher aus Beton 

 

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GEOCELL Ist eine modulare Platte aus regeneriertem PP Kunststoff 

 

 

Es ist jetzt die Zeit sein Haus und Grundstück zu schützen!